Innovativ und kompetent seit 70 Jahren – ein Jubiläumsjahr

Seit 70 Jahren engagiert sich die Brunau-Stiftung mit grosser Leidenschaft für die berufliche und soziale Integration von Menschen mit Unterstützungsbedarf. Mit vielfältigen Ausbildungs-, Arbeits- und Förderangeboten eröffnet sie Jugendlichen und Erwachsenen echte Perspektiven und begleitet sie auf ihrem Weg in die Arbeitswelt. «Es ist schön zu sehen, wie sich unsere Jugendlichen entwickeln, über sich hinauswachsen und Freude daran gewinnen, aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben», sagt Nicole Reize, Geschäftsführerin der Brunau-Stiftung. «Im Zentrum steht dabei stets das Ziel, eine nachhaltige Integration in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen und Ausgrenzung zu vermeiden.»

Die Brunau-Stiftung setzt konsequent auf individuelle Stärken und Potenziale. Viele der Jugendlichen bringen wertvolle Fähigkeiten mit, die gefördert und sichtbar gemacht werden. So leistet die Stiftung seit Jahrzehnten einen wichtigen Beitrag zu einer inklusiven Gesellschaft und zu mehr Chancengleichheit in der Arbeitswelt.

Wie 1956 alles begann – mit wenig Mitteln begann etwas Grosses

Engagierte Persönlichkeiten ohne Behinderung setzten sich mit grossem Einsatz für Menschen mit Behinderung ein. Mit wenig Material und praktisch ohne finanzielle Mittel gründeten sie die Brunau-Stiftung – getragen von der Überzeugung, dass Arbeit und berufliche Integration neue Perspektiven schaffen können.

Das ursprüngliche Ziel war die Einrichtung einer Lochkartenstation der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft zur Eingliederung Behinderter in die Volkswirtschaft. Damit wurde ein wichtiger Grundstein für die berufliche Integration gelegt.

Über vier Jahrzehnte war das Schneeligut das Zuhause der Brunau-Stiftung. Hier befanden sich nicht nur die Lochkartenstation und die Arbeitsplätze, sondern auch ein Wohn- und Esstrakt. Das Schneeligut war damit während 41 Jahren ein zentraler Ort des gemeinsamen Arbeitens, Wohnens und Zusammenlebens – und ein wichtiger Teil der Geschichte der Brunau-Stiftung.

 

2026

Die Brunau-Stiftung blickt auf ihr 70-jähriges Bestehen zurück – ganz im Zeichen von Ausbildung, Arbeit und Integration.

Neue Geschäftsführerin Nicole Reize.

2023

Ausbau der begleiteten Wohnform mit Wohngemeinschaften (individuelle Betreuungszeiten).

2021

Die Arbeitsmarktorientierte Vorbereitung AMOV löst die Berufspraktische Vorbereitung ab.

2020

Umstrukturierung des Wohnhauses – betreutes Wohnen (365 Tage).
Einführung der begleiteten Wohnform – 1 bis 2-Zimmerwohnungen (individuelle Betreuungszeiten).

2019

Einführung “Supported Employment” – (Re)-Integration in der freien Wirtschaft mit einem Job Coach. Angebot Integrationsarbeitsplätze IAP – Arbeitsplätze im ersten Arbeitsmarkt mit Begleitung eines Job Coaches für Personen mit einer Invalidenrente.

2018

Einführung der Berufslehre ICT-Fachfrau/-Fachmann und Erweiterung des Ausbildungsangebotes “Supported Education”.

2016

60-Jahre Brunau-Stiftung wird beim Tag der offenen Tür mit einem Festprogramm gebührend gefeiert.

2001 bis 2014

Umbau Interne Schule.

Einführung Logistikausbildung.

Die Brunau-Stiftung erhält den 1. Preis für ein vorbildliches Qualitätsmangement. Eröffnung des Giesshübel-Office (Buchhaltungsbüro mit geschützten Büroarbeitsplätzen).

50-Jahre Brunau-Stiftung mit Jubiläumsbroschüre.

Ausbildungszentrum Brunau wird Brunau-Stiftung.

Einführung Neue Kaufmännische Grundausbildung (NKG).

Gründung des Mini-Office (Kleingruppe für geschützte Büroarbeitsplätze).

1999

Erlangen der ZEWO-Zertifizierung.

1959 bis 1997

Umzug Lehrbetrieb an die Edenstrasse 20.

Lösung des Bürozentrums von der Brunau-Stiftung. Gründung von ESPAS als eigenständige Stiftung.

Umzug des Bürozentrums nach Höngg – 40 Beschäftigte.

Gründung Bürozentrum Wiedikon mit geschützten Arbeitsplätzen.

2-jährige Bürolehre möglich.

Ausbau der Brunau-Stiftung zum kaufmännischen Lehrbetrieb.

Erster KV-Lehrling beginnt Ausbildung in der Brunau-Stiftung.

Anerkennung der Brunau-Stiftung als offizielle Berufsbildungsstätte.

1956

Gründung der Brunau-Stiftung mit Eintrag im Handelsregister.

Stiftungszweck

Auszug: Art. 3, Der Zweck der Stiftung ist die Ausbildung, Integration, Begleitung und Beschäftigung von beeinträchtigten Menschen. Die Stiftung führt zu diesem Zweck ein Ausbildungszentrum und ein Zentrum mit Arbeitsplätzen für beeinträchtigte Personen. Die Stiftung kann weitere Aufgaben übernehmen, welche dem Hauptzweck der Stiftung dienen.

Wie wird dieser Zweck erreicht?

  • Die Brunau-Stiftung ist ein soziales Dienstleistungsunternehmen.
  • Die soziale Einstellung der Mitarbeitenden ist mit den betriebswirtschaftlichen Grundsätzen kongruent.
  • Als Non-Profit-Organisation versteht es die Stiftung ihre unternehmerischen Zielsetzungen, zum Wohle.
    von Menschen mit einer Beeinträchtigung und zum Nutzen der Gesellschaft, gut miteinander zu verbinden.